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Dip.to Scienze Botaniche, v.le Sant'Ignazio da Laconi, 13 - 09123 Cagliari  
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Morisia   Steingärten der biologischen vielfalt
Morisia  


1. Was sind die Gärten der biologischen Vielfalt
Es sind Gärten, die auf eine Art angelegt sind, um dort dieselben Bedingungen zu kreieren, die die Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung auf steinigen Böden vorfinden. Diese Gärten dienen nicht dem Zweck die an die Umgebung angepassten Arten aufzuziehen, sondern wurden aus didaktischen oder ornamentalen Gründen verwirklicht. Die Steingärten der biologischen Vielfalt wurden im Botanischen Garten mit dem Ziel geschaffen, um die größtmögliche Anzahl endemischer, seltener oder an einen bestimmten Lebensraum angepassten Arten zu zeigen. Die Verwirklichung und Organisation der Steingärten sind die didaktische Antwort auf das unter systematischen Gesichtspunkten gesehene Erforschen der dort vorhandenen Exemplare nach Art und Gattung. In den Steingärten werden, wenn möglich, die Samen der Pflanzen gesammelt, die man zu konservieren gedenkt und dann ggf. mit anderen Instituten ausgetauscht. Mit dem Ziel, die verschiedenen Steinböden, die in Sardinien vorkommen, zu repräsentieren, wurden die Steingärten mit drei unterschiedlichen Gesteinsarten realisiert. Es gibt den Abschnitt des Granits, des Kalksteins und den metamorpher Gesteine. Durch den Einsatz spezieller Materialien wurde in den Steingärten nicht nur das Ziel verfolgt die augenscheinliche Umgebung zu erzeugen, sondern man folgte auch praktischen Notwendigkeiten. Beispielsweise gibt es Arten, die keine kalkhaltigen Böden tolerieren (sog. calcifuge Arten). Um diese Arten im botanischen Garten von Cagliari, der einen kalkhaltigen Boden besitzt zu beheimaten, war es notwendig eine Umgebung mit einem neutralen bzw. leicht sauren ph-Wert zu erzeugen. Dies geschieht, indem man nicht kalkhaltige Steine verwendet, torfreichen Boden benutzt und periodische Eingriffe vornimmt, um die durch die Bewässerung einfließenden Carbonate zu binden.
Es ist durchaus möglich, dass sich dieselbe Spezies innerhalb der Steingärten in verschiedenen Abschnitten befindet. Das kommt dann vor, wenn diese Arten auf verschiedenen Nährböden wachsen. Es wurde darauf geachtet, diese getreu ihrer Umgebung, aus der sie entnommen wurden, zu positionieren. Für die Platzwahl wurden Kriterien beachtet, die über die Tatsache des Nährbodens hinausgehen: Die Gebiete der ursprünglichen, geografischen Herkunft; dem besonderen Interesse verschiedener Gattungen, Familien oder biologischen Lebensformen, denen ein Beet gewidmet wurde, um eine direkte Konfrontation unter den Exemplaren verschiedener Arten zu erlauben.

2. Das Konzept des Endemismus
Eine endemische Art findet nur in einem begrenzten geographischen Bereich Verbreitung. Es kann verschiedene Gründe für ihre begrenzte Ausbreitung geben. Einer dieser Faktoren ist die starke Spezialisierung auf eine bestimmte Umgebung, in der besondere ökologische Bedingungen herrschen. Vom Konzept her unterschiedlich, aber ähnlich zu diesem Phänomen, besteht auch das Unvermögen einer Art, bestimmte Umweltfaktoren zu tolerieren, zum Beispiel das Vorhandensein eines Minerals oder dessen Salzes im Boden oder die Extreme bestimmter klimatischer Faktoren (Temperatur, Licht, Niederschlag etc.).
Das Vorhandensein geographischer Barrieren ist ein weiterer Faktor, der die Verbreitung limitiert (das ist der Grund, warum es auf einer Insel viele endemische Arten gibt). Weiterhin stellen die "Jugend" einer Art [hat sich erst vor kurzem entwickelt (im Evolutionszeitraum) und hatte noch nicht die Zeit sich zu verbreiten] und die Verkleinerung deren Lebensraums (ein voranschreitender Prozess des Aussterbens) weitere Gründe dar. Wie klein das Gebiet sein muss, das von einer Art bewohnt wird, um von einem Endemismus zu sprechen, ist schwierig zu definieren, wenn man einen überall und allgemeingültigen Maßstab zur Untersuchung der Flora eines Territoriums sucht. Wenn man als Maßstab das mediterrane Becken nimmt und die Arten betrachtet, die in Sardinen vorkommen, so spricht man von endemisch-sardisch, sardisch-korsisch, sardisch-korsisch mit toskanischem Archipel, sardisch-korsisch-balearisch und vom toskanischen Archipel. Ist eine Art beispielsweise im gesamten westlichen Mittelmeer verbreitet, hätte es wenig Sinn, von einer endemischen Art zu sprechen. Denkt man aber in größeren Maßstäben, könnte es zutreffend sein. In Sardinien gibt es eine große Anzahl endemischer Arten. Diese ergeben sich aus der isolierten Lage des sardischen Territoriums, aus der Vielzahl von Lebensräumen in Sardinen und der dort, für Italien einmaligen Vielfalt von steinigen Nährböden. Eine aktuelle Zählung der Vielfalt der botanischen Endemismen ergab einen Katalog mit 347 Pflanzen.

3. Der Bereich des Granitgesteins

Der Bereich des Granitgesteins wurde verwirklicht, um die Pflanzen Sardiniens zu beheimaten, die auf diesen Nährböden wachsen. Wie man anhand der geologischen Karte Sardiniens erkennen kann, sind diese Böden sehr häufig. Dies resultiert aus der Tatsache, dass Sardinien und Korsika auf dem sog. sardisch-korsischen Batolithen ruhen, einer Art Granitsockel, der an den Stellen, an denen die ihn bedeckende Gesteinsschicht erodiert ist, hervortritt. oder: der an den erodierten Gesteinsschichten hervortritt. Der sardisch-korsische Batolith hat sich im Hochkarbon und im Perm (vor 359-225 Millionen Jahren) aus eindringenden Gesteinen bzw. durch Magma, die sich langsam in der Tiefe der Erdkruste abgekühlt hat, gebildet. Dies sieht man leicht an den gut erkennbaren Kristallbildungen im Granit. Diese Lebensräume sind vor allem in der Mitte und im Nordosten Sardiniens sowie in den Bergen des Sulcis/ Iglesiente und Sarrabus zu finden.

Die Unterabteilungen

3.1.1 Astragalus verucusus und Astragalus maritimus
Die Ausbreitung dieser beiden Astragali ist jeweils nur auf ein einziges Gebiet begrenzt. Astragalus maritimus ist lediglich auf einem Areal von 200m x 600m auf der Insel S. Pietro beheimatet. Astragalus verucusus kommt nur in einem Gebiet von 20 ha bei Torre dei Corsari in der Gemeinde Arbus vor. Das Interesse an beiden Arten kommt vor allem durch ihre Seltenheit, die den Grad ihrer Bedrohung zeigt. Es ist leicht begreiflich, dass schon kleine Veränderungen, in den von ihnen bewohnten Gebieten, zu deren Aussterben führen könnten. Wie man beobachten kann, sind sich diese beiden Astragalus sehr ähnlich, was von der Tatsache herrühren könnte, dass sich beide Arten vor nicht allzu langer Zeit aus einer einzigen Spezies entwickelten, die wahrscheinlich ihre Ausbreitung entlang der Küsten des Iglesiente und auf dem Archipel des Sulcis fanden. Aktuell untersucht man besonders die Mechanismen der Vermehrung dieser Arten.

3.1.2 Geofite
Geofite sind Pflanzen, die widrige Jahreszeiten Dank ihrer unterirdischen Reserven überdauern. Während der an der Oberfläche liegende Teil der Pflanze vertrocknet, überlebt die Pflanze an sich durch ihre unterirdischen Wasser- und Nährstoffspeicher. Im mediterranen Klima, in dem der Sommer die widrige Jahreszeit darstellt, sind diese Pflanzen sehr verbreitet. Anfang Herbst formen sie neue Blätter und blühen sehr ansehnlich. Grund für ihre auffällige Blüte ist die geringe Anzahl von Blütenpflanzen in dieser Jahreszeit, die Kürze der Tage und das oft erbarmungslose Klima. Diese Faktoren führen für die bestäubenden Insekten zu einer begrenzten Aktivität. Darüber hinaus müssen die Blüten der wenigen blühenden Pflanzen gut sichtbar sein, um von den Insekten auch auf größere Distanz gefunden zu werden. In Sardinien gibt es verschiedene endemische Geofite. In diesem Beet werden verschiedene Arten von Scilla und Urginea gezeigt, zwei ähnliche Genres, die aber morphologisch gesehen sehr unterschiedliche Arten sind.

3.1.3 Geofite und Brassica
In einem der Beete, das Geofite beheimatet, befindet sich ein Exemplar der Brassica insularis. Der Grund für die Präsenz der Pflanze, die nicht zu den Geofiten zählt, rührt aus der Tatsache, dass sie auf der Insel Isola dei Cavoli (woher auch deren Name kommt) verbreitet ist, in dem selben Lebensraum wie auch Dracunculus muscivorus, einer der Geofite in diesem Beet.

3.1.4 Pflanzen der Küstenregionen des Sulcis / Iglesiente
Außer ihrer wunderschönen Landschaft, das die Küstenregionen des Sulcis / Iglesiente zu den schönsten Gebieten Sardiniens macht, sind diese Gebiete reich an unterschiedlichen Lebensräumen, die eine Vielzahl endemischer Pflanzen beheimaten, deren Verbreitung meist stark limitiert ist. In diesem Beet befinden sich einige dieser Arten. Im Besonderen sind zwei Arten von Dianthus zu bewundern, von denen eine (Dianthus morisanum) lediglich in den Dünen von Portixeddu vorkommt, während die andere Art in den steinigen Gebieten des Sulcis / Iglesiente und Sarrabus zu finden ist.

3.1.5 Santolina der Gruppe chamaecyparissus
Diese Unterabteilung beheimatet Exemplare, die zur Art der Santolina gehören: santolina insularis, santolina corsica und santolina chamaecyparissus. Die Santolina sind Aromapflanzen, die dichten, niedrigen Bewuchs auf Mineralienhalden (Abraumhalden von Bergbautätigkeiten) oder auf losen, verwitterten Böden bilden oder in fluvialen Ablagerungen saisonaler Überschwemmungen zu finden sind.

3.2 Der Karst Bereich
Die kalkreichen Lebensräume schaffen für das Leben der Pflanzen ganz besondere Umstände. Die erhöhte Präsenz von Carbonaten (mit einem daraus resultierenden basischen ph-Wert) macht es für die Pflanzen schwierig, einige für ihren Stoffwechsel wichtige Nährstoffe aufzunehmen. Viele Arten sind für das Leben unter diesen Bedingungen spezialisiert (calcifile oder basofile), während andere Pflanzen dazu nicht in der Lage sind (calcifuge oder acidofile). Aus diesem Grund sind die kalkreichen Lebensräume aus botanischer Sicht besonders interessant. Weiterhin wäre erwähnenswert, dass die kalkreichen Böden in Sardinien wenig und in Korsika quasi nicht vorhanden sind.
In Sardinien befinden sich Karstgebiete im Sulcis und in den Küstenbereichen des Iglesiente, wobei es sich hier um paläozoischen Karst handelt, der sich vor 570 - 225 Millionen Jahren gebildet hat. Beim Capo Caccia und Supramonte sind es Kalkgesteine aus dem Mesozoikum, die sich vor 225 - 65 Millionen Jahren bildeten. In der Umgebung von Sassari, und den Hügeln von Cagliari sind es Kalkgesteine, die sich im Miozän vor 10 - 7,5 Millionen Jahren formierten. Das Kalkgestein ist ein Sedimentgestein, das sich durch Ablagerung von Skeletteilen mariner Lebewesen bildete und durch den Druck deren Eigengewichts verdichtete. Daher rührt auch die Fülle von Fossilien in den Karstgebieten. Die Besonderheit dieser Lebensräume auf Sardinien ist deren Entfernung voneinander und die dadurch bedingte Isolation der Populationen der angepassten Arten.

Die Unterabteilungen
3.2.1 Limonium
Limonium sind (mit wenigen Ausnahmen) Arten, die im steinigen Küstenbereich zusammen mit dem Meeresfenchel (crithmum maritimum) wachsen. Die Besonderheit dieser Pflanze ist die Fähigkeit, hohen Salzkonzentrationen standzuhalten, die durch die Gischt ständig auf sie herunterregnen. Sardinien, eine Region mit vielen steinigen Küsten, beheimatet 38 Arten von limonium costieri, von denen viele in kurzen Küstenabschnitten endemisch sind.

3.2.2 Bellium crassifolium
Das bellium crassifolium ist eine endemische Art der Provinz von Cagliari. Es ist in den Küstenregionen von Capo Sant´ Elia, zahlreichen Orten des Sulcis / Iglesiente und dem Archipel des Sulcis beheimatet. Die Blüte ist innen gelb und hat einen abgeflachten Hut mit weißen Blütenblättern (die klassische Margerite), aber ihre fleischigen Blätter zeugen von der Anpassung dieser Art an das Küstengebiet, in dem die Salzkonzentration in dem vom Meer erzeugten Aerosol sehr hoch ist.

3.2.3 Hügel von Cagliari
In diesem Bereich finden wir einige der interessantesten Arten die auf den Hügeln Cagliaris vorkommen. Deren Verfall und die alte Population könnten zu dem Schluss führen, dass diese Gebiete zu den weniger interessanten Sardiniens gehören. Aus botanischen Gesichtspunkten gesehen, bewahren sie Besonderheiten, die es wert sind, sie zu studieren und zu schützen. Die Geschichte der Stadt Cagliari, die schon immer als Hafenstadt in den Handel des Mittelmeerraums eingebunden war, könnte der Grund für das Vorhandensein zweier Arten sein, die nur in der Umgebung von Cagliari zu finden sind. Im Speziellen sarcopterum spinosum und satureja thymbra, welche im Mittelmeerraum verbreitete Pflanzen sind und schon in der Antike als Heilpflanzen und zur Nahrungszubereitung (satureja) verwendet wurden.

3.2.4 Die warmen Karstgebiete Südsardiniens
Die warmen Karstgebiete Südsardiniens beherbergen zahlreiche Arten botanischen Interesses, von denen einige ihre Verbreitung auch in Nordafrika finden. Die sog. termofilen Zonen Sardiniens sind dessen warme und trockene Gebiete: Der Süden des Sulcis, das Archipel des Sulcis, der Campidano und die Umgebung von Cagliari.

3.2.5 Der paläozoische Karst des Iglesiente
Im Gebiet des Sulcis / Iglesiente befinden sich ca. 750 km² paläozoischen Karsts. Diese Gesteinsformationen (Kalk und Dolomit), die sich vor 570 bis 500 Millionen Jahren bildeten, beheimaten viele endemische Arten, von denen einige nur in diesen Bergen zu finden sind.

3.2.6 Tacchi triassici
Das Gebiet der Tacchi breitet sich in Sardinien von Laconi bis Seui aus. Die Karstformationen dieser Zone stammen aus dem Trias (Mesozoikum) und bildeten sich vor 225 - 195 Millionen Jahren. Wie so oft in den Karstgebieten, kommen auch hier einige Endemismen vor, von denen einige ihre Verbreitung ebenfalls in den Gebieten des Gennargentu oder Supramonte finden oder sogar noch eine weitere Verbreitung haben.

3.2.7 Karstberge des Jura und der Kreidezeit im östlichen Zentrum Sardiniens
In diesem Bereich sind Pflanzen beherbergt, die aus dem Supramonte, den Karstgebieten des Golfs von Orosei und vom Mte. Albo kommen. Es handelt sich um ein Gebiet aus dem Jura und der Kreidezeit (vor 195 - 65 Millionen Jahren), das sich über einen langen Zeitraum durch das Absinken des sog. östlichen Beckens, das von einem nicht sehr tiefen Meer bedeckt war, bildete. Es sind die größten Kalkgebiete Sardiniens, sie bieten ein beeindruckendes Panorama und sind reich an naturalistischen Besonderheiten.

3.2.8 Die Pflanzen der Feuchtgebiete
An der Seite der Freitreppe werden endemische oder seltene Pflanzen Sardiniens gezeigt, die typisch für kalkhaltige oder nicht kalkhaltige Feuchtgebiete sind. Auch wenn hier überall Kalkstein verwendet wurde, dann deswegen, weil für diese Pflanzen der Faktor Wasser wichtiger ist als der des Gesteins. Mit diesem Beet hat man einen schattigen Lebensraum geschaffen, dessen feuchter Boden von einem leicht fließenden Bächlein oder ständigem Tropfen herrührt. In dieser Art von Ambiente leben einige der seltensten endemischen Pflanzen Sardiniens, wie borago morisana, borago pygmaea und soleirolia soleirolii.

3.3 Der Abschnitt der metamorphen Gesteine
Metamorphe Gesteine sind Steine, die durch Umwandlungsprozesse, bedingt durch hohen Druck und hohe Temperaturen, verändert wurden (Metamorphose). Je nach Ausgangsgestein, Druck- und Temperaturverhältnissen formieren sich verschiedene Metamorphosen. In Sardinien sind die Metamorphosen sehr verbreitet; vor allem in den Gebirgsmassiven der südlichen Mitte (vom Gennargentu bis Sulcis / Iglesiente). Nachdem man unmöglich alle steinigen Nährböden, die in Sardinien vorkommen, darstellen kann, sind in diesem Abschnitt auch die vulkanischen und die in den Abraumhalden der Mienen vorkommenden Arten gezeigt.

Die Unterabschnitte:
3.3.1 Abraumhalden
Die Abraumhalden sind sehr verbreitete Lebensräume in Sardinien. Dies ist bedingt durch die schon in der Antike beginnende Abbautätigkeit, die im 19. und 20 Jahrhundert so stark wurde, dass sie im Iglesiente die Landschaft veränderte. Der Abbau brachte riesige Mengen von Abraumhalden mit sich, die oftmals durch ihren hohen Gehalt an Schwermetallen für die Pflanzen schwer zu bevölkern sind. In diesen Lebensräumen konnten sich nur wenige Arten so spezialisieren, dass sie unter diesen ökologisch extremen Bedingungen überleben konnten. Um auf den Abraumhalden leben zu können, benutzen die Pflanzen einige Mechanismen, die sie auch in sehr salzigen Gebieten benutzen. Es gibt Arten, die die Schwermetalle (oder das Salz) in ihrem Organismus ansammeln, jedoch ohne die für die Pflanzen giftigen Werte zu erreichen. Andere Arten sammeln die Giftstoffe in Teilen (wie den Blättern), die periodisch ausgewechselt werden. Manchen gelingt es sogar diese Substanzen zu eliminieren und, wie die Tamerisken, das Salz auszuscheiden. Weiterhin gibt es noch endlos viele Arten, die keine besonderen Strategien entwickelt haben, um die Giftstoffe zu eliminieren, aber trotzdem hohe Konzentrationen von diesen aushalten können.

Für nähere Informationen gehen Sie zum Rundgang Nr. 27 des virtuellen Garten.

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Iris planifolia
 
 
Scilla obtusifolia
 
 
Asteriscus maritimus
 
 
Der Karst Bereich
 
 
Der Abschnitt der metamorphen Gesteine
 
 
Der Karst Bereich
 
 
Der Bereich des Granitgesteins
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